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  • Delegation der Kommission im Ministerium für Nationale Bildung

    Am 30. Januar 2024 nahm eine Delegation der Kommission, bestehend aus Prof. Dr. Violetta Julkowska, Prof. Dr. Hans-Jürgen Bömelburg, Dr. hab. Igor Kąkolewski, Prof. der Universität Ermland-Masuren (wissenschaftlicher Koordinator des Schulbuchprojekts auf polnischer Seite), Dr. Dominik Pick und Andrzej Dusiewicz vom WSiP-Verlag, im Bildungsministerium in Warschau an einem Gespräch mit den Staatssekretärinnen Joanna Mucha und Katarzyna Lubnauer sowie Claudia Torres-Bartyzel, Leiterin der für internationale Zusammenarbeit zuständigen Abteilung des Bildungsministeriums, teil.

  • Vorlesung zur Kommission im feierlichen Rahmen

    Pünktlich zum Start des Wintersemesters 2023/24 hielt Prof. Dr. Violetta Julkowska, Ko-Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission, am Collegium Polonicum in Słubice eine Vorlesung zum Thema „50 Jahre Arbeit für den Dialog. Die Gemeinsame Deutsch-Polnische Schulbuchkommission (UNESCO) – Rück- und Ausblick“.

  • How to teach Ukrainian history in Germany, Poland and other European Union countries?

    We invite you to participate in the workshop organized by our partners: Leibniz Institute for Educational Media | Georg Eckert Institute in Braunschweig and Center of Historical Research Berlin of the Polish Academy of Sciences Berlin. International workshop in Munich: “How to teach Ukrainian history in Germany, Poland and other European Union countries? New transnational perspectives on history teaching at school”. Date and venue: 17-18.11.2023, Free Ukrainian University in Munich.

  • Einladung. Workshop für polnische und deutsche Lehrkräfte und Schüler*innen

    Wie kann man Geschichte in Polen, Deutschland, der Ukraine und anderen europäischen Ländern unterrichten? Der Workshop richtet sich an polnische und deutsche Lehrkräfte für Geschichte, Politik, Ethik, Deutsch/Polnisch und verwandte Fächer sowie an begleitende Schüler*innen. Jeder Lehrer und jede Lehrerin darf bis zu zwei Schüler*innen mitbringen, die als Multiplikatoren in ihrer Klasse/Schule fungieren sollten. Das Programm umfasst sowohl gemeinsame als auch schülereigene Punkte.

  • Ein halbes Jahrhundert der Schulbuchkommission – neue Herausforderungen, neue Agenda

    Einer der Höhepunkte rund um das 50-jährige Jubiläum der Gemeinsamen Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission war die Veröffentlichung der vierbändigen deutsch-polnischen Schulbuchreihe „Europa – Unsere Geschichte / Europa. Nasza historia“. Dieses bilaterale Bildungsmedienprojekt bildet die Grundlage unserer weiteren Arbeit im Bereich der historischen Bildung. Zu den Hauptaktivitäten der Kommission in der nächsten Zeit gehören: Anpassung der Strategie zur Implementierung des Schulbuchs, Förderung der transnationalen Zusammenarbeit der Lehrkräfte sowie systematische Analyse curricularbasierter deutscher und polnischer Geschichts- und Geographieschulbücher.

  • Deutsche und polnische Lehrkräfte arbeiten zusammen 

    Der bei der Kommission angesiedelte Arbeitskreis deutscher und polnischer Lehrkräfte realisiert gemeinsame Schüleraustauschprojekte, bereitet Lehrmaterialien und Unterrichtsmodule vor und entwickelt überdies neue Methoden der transnationalen Kooperation in der schulischen Praxis. 2023 wird das nächste Jugendaustauschprojekt in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Krzyżowa/Kreisau unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ durchgeführt werden; ab Herbst 2023 werden deutsche und polnische Lehrkräfte bei jährlich stattfindenden Arbeitstreffen in Krzyżowa/Kreisau tagen.

  • Neue Strategische Ausrichtung 

    Auf ihrer Präsidiumssitzung in Słubice (2.-3.06.2023) hat die Kommission über ihre weitere strategische Entwicklung beraten. Zentrale Schwerpunkte bleiben die bilaterale Forschungspraxis zu Bildungsmedien, die Förderung des deutsch-polnischen Dialogs sowie die Implementierung des gemeinsamen Schulbuchs „Europa – Unsere Geschichte“Angestrebt werden breitere Spillover-Effekte durch Kooperation mit anderen bilateralen Initiativen, die bei EFREC mitwirken. Damit soll die internationale Positionierung der Kommission weiter ausgebaut werden.

Die Schwerpunkte der Tätigkeit der Schulbuchkommission

Europäisches Geschichtsbuch

„Europa – Unsere Geschichte“ ist eine lehrplanbasierte, kompetenzorientierte Lehrwerkreihe, die eine Vielfalt von Materialien schülernah präsentiert und zu entdeckendem Lernen und eigener Urteilsbildung anregt. Gesichert in einem mehrschrittigen Entstehungsprozess unter Beteiligung von Verlagen, Bildungspraktikerinnen und -praktikern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland und Polen setzt sie neueste Erkenntnisse der historischen und didaktischen Forschung in die Praxis um. Sie zielt dabei auf die Entwicklung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins und fördert durch strukturell angelegten Perspektivwechsel den Dialog über unterschiedliche historische Erfahrungen sowie den Umgang mit Diversität.

Lehrkräfte Arbeitskreis

Der Arbeitskreis für Lehrerinnen und Lehrer kommt regelmäßig zusammen, um Ideen zur Implementierung des gemeinsamen, mit dem im Juni 2020 erschienenen Band 4 („20. Jahrhundert“) abgeschlossenen Schulbuches „Europa – unsere Geschichte“ auszutauschen und dieses in der Praxis anzuwenden. Die Gemeinsame Deutsch-Polnische Schulbuchkommission trägt damit der dringenden Notwendigkeit Rechnung, Experten und Expertinnen aus der Schulpraxis in ihre Arbeit stärker einzubinden. Zum anderen entspricht es dem Anliegen der Lehrerinnen und Lehrer, mit ihrem Expertenwissen zur Implementierung und Weiterentwicklung des gemeinsamen Schulbuchs sowie weiterer geplanter digitaler Lehrmittel beizutragen.

Veröffentlichungen

In den ersten Jahren ihrer Tätigkeit erarbeitete die Kommission eine Reihe von Empfehlungen. 1976 wurden die „Empfehlungen für die Schulbücher der Geschichte und Geographie in der Bundesrepublik Deutschland und in der Volksrepublik Polen“ in einer deutschen und polnischen Fassung veröffentlicht. Seit Mitte der 1990er Jahre wendete sich die Kommission neuen Themen zu. Im Rahmen dieser Neuorientierung erarbeitete die Kommission 2001 einen neuen Grundlagentext (Lehrerhandreichung), der die alten „Empfehlungen“ für den Geschichtsunterricht ergänzte bzw. ablöste. Die geographische Sektion der deutsch-polnischen Schulbuchkommission verabschiedete 2001 „Hinweise zur Behandlung Deutschlands und Polens in den Geographieschulbüchern beider Länder" Die Kommission hat die meisten ihrer Konferenzen publiziert, viele davon auf Deutsch und Polnisch.