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Dr. Zofia Wóycicka

Deutsches Historisches Institut Warschau

Zofia Wóycicka ist Historikerin und Museumskuratorin. Sie studierte Geschichte und Soziologie am Collegium für Interdisziplinäre Humanistische Studien der Warschauer Universität (1995-2001) und an der Friedrich-Schiller Universität Jena (1999-2000, 2002-2003). Ihre Magisterarbeit war der Geschichte eines Dorfes im ehemaligen Ostpreußen in der ersten Nachkriegsdekade gewidmet. Von 2001-2006 war sie Doktorandin an der Schule für Sozialwissenschaften an der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Gleichzeitig partizipierte sie in dem internationalen Forschungsprojekt Diktaturbewältigung und nationale Selbstvergewisserung an der Semi-Peripherie Europas: Geschichtskulturen in Polen und Spanien im Vergleich am Geisteswissenschaftlichen Zentrum für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas Leipzig (2002-2005). Ihre Promotion an der Polnischen Akademie der Wissenschaften und der Warschauer Universität schloss sie 2008 mit einer Dissertation über die Kontroversen um die Erinnerung und das Gedenken an NS Konzentrations- und Vernichtungslager in Polen, 1945-1950 ab. Von 2007 bis 2011 arbeitete Zofia Wóycicka am Bildungszentrum des Museums der Geschichte der Polnischen Juden in Warschau, 2010-2011 war sie zudem wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Universität Warschau, anschließend Kuratorin am Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel. Zwischen 2015 und 2019 arbeitete sie am Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, wo sie ein Modul des Horizont2020 Projektes Unsettling Remembering and Social Cohesion in Transnational Europe (UNREST) koordinierte. Seit 2019 ist Zofia Wóycicka als wissenschaftliche Mitarbeiterin am DHI Warschau tätig.

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