Podiumsdiskussion zum Thema Zweiter Weltkrieg im deutschen Geschichtsunterricht: „Was wissen wir? Deutsche Erinnerung – polnische Erfahrung“ (Göttingen, 29.06.2026)
Montag, 29.06.2026, 19:00 – Galerie Alte Feuerwache, Ritterplan 4, Göttingen
Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Göttingen und die Deutsch-Polnische Schulbuchkommission laden herzlich ein zu einer Podiumsdiskussion anlässlich des 35. Jahrestags des Vertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit.
Wie erzählen deutsche Schulbücher von der Besatzung Polens – und welche Geschichten bleiben dabei unerzählt? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Abends, an dem wir gemeinsam darüber nachdenken wollen, was Bildung für die Zukunft des deutsch-polnischen Dialogs bedeuten kann.
Den Auftakt bildet ein Impulsvortrag von Dr. Verena Laubinger, Historikerin und Sprecherin des Lehrkräfte-Arbeitskreises an der Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission. Ihre kürzlich erschienene Studie fragt, wie deutsche Schulbücher über die Besatzung Polens erzählen – und wessen Geschichten dabei sichtbar werden. Im Mittelpunkt stehen der Alltag, Formen des polnischen Widerstands sowie das kulturelle Leben, das Fotografien und Tagebücher aus jener Zeit festgehalten haben.
Anschließend diskutieren auf dem Podium:
- Astrid Taleghani, Fachberaterin Geschichte, Regionales Landesamt für Schule und Bildung Braunschweig
- Dr. Verena Laubinger, Historikerin, Präsidiumsmitglied der Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission
- Lukas Trümner, Student, Master of Education
Moderation: Prof. Dr. Hans-Jürgen Bömelburg, Co-Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission
Begrüßung: Harm Adam, Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Göttingen
Grußwort: Aleksandra Krystek-Biernacka, Generalkonsulin der Republik Polen in Hamburg
Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Der Eintritt ist frei.